Ergebnisse - 1.Mannschaft - Saison 2009/2010
5. Spieltag - SG Rot-Weiß Thalheim II 3-3 SG Ramsin
12. 09. 2009 - bei SG Rot-Weiß Thalheim II

 SG Rot-Weiß Thalheim II 3-3 SG Ramsin 


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Torschützen: 1:0 Gegner 6‘ 2:0 Gegner 20‘ 2:1 Florian Pärsch 58‘ (direkter Freistoß) 2:2 Thomas Fritsche 63‘ (Florian Pärsch) 2:3 Oliver Braun 88‘ (Stefan Schulze) 3:3 Gegner 90‘

Aufstellung: Philip Salamon; Oliver Haedicke; Dmytro Nesterovskyy; Martin Stolzenhain; Patrick Holicki; Andreas Kühlewind; Ralph Mandrysch; Christian Köppe; Florian Pärsch; Stefan Schulze; Oliver Braun;

Auswechselspieler: Matthias Hennig 29‘ (für Martin Stolzenhain); Thomas Fritsche 53‘ (für Dmytro Nesterovskyy); Sören Penzel 76‘ (für Christian Köppe);

Schiedrichter: H.-Jürgen Stein (Krina)

Karten: Stefan SchulzeDmytro NesterovskyyMatthias Hennig

Remis in Solar-Valley

Die Überraschung und Freude war groß, als man in Thalheim ankam und realisierte, dass man im Stadion spielen dürfe. Ein Kompliment an den Rasenmeister, das Geläuf präsentierte sich in einem exzellenten Zustand und so war es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Ramsiner mit jeder Menge Elan zu Werke gingen und die Anfangsminuten bestimmten.

Leider war es wie so oft in der noch jungen Saison. Thalheim überquerte zum ersten Mal so wirklich die Mittellinie und bekam einen Freistoß zugesprochen. Der gut getretene Ball wurde von einem Gästespieler ins eigene Tor gedrückt. Dennoch zeigte sich die SGR wenig beeindruckt und setzte sofort weiter nach. Man zwang die Thalheimer immer wieder zu einfachen Ballverlusten und erarbeitete sich so ein Übergewicht. Abermals nach einem langen Freistoß und einem erneuten Stellungsfehler kam der Gastgeber zum 2-0. Ungläubiges Staunen herrschte nicht nur auf dem Rasen, denn auch die Ramsiner Verantwortlichen konnten bis auf diese zwei Aussetzer eigentlich zufrieden sein. Im direkten Gegenzug setzte sich Mandrysch ganz stark auf der rechten Außenbahn durch, sein Pass erreichte Stefan Schulze und der scheiterte am grandios reagierenden Keeper. Eben dieser Schlussmann verhinderte eine weitere Torchance von Oli Braun und der Defensivverbund der Gastgeber hatte jede Menge zu tun. Thalheim selbst erzeugte durch Konter Gefahr. Kurz vor der Halbzeitpause scheiterten die Rot-Weißen noch freistehend am Pfosten, wiesen aber immer noch eine sehr gute Chancenverwertung auf.

Auch nach dem Pausentee sollte sich das Spielgeschehen nicht wirklich ändern, obwohl eine Umstellung etwas mehr spielerische Linie zur Folge hatte. Der etatmäßige Libero Patrick Holicki kehrte auf seine angestammte Position zurück und dafür rückte Dima Nesterovskyy ins Zentrum. Dadurch spielten die Gäste nun einen etwas gepflegteren Ball und ließen defensiv weiterhin nicht viel zu. Das Bemühen war deutlich zu erkennen, doch fehlte oftmals der letzte Pass bzw. ein wenig die Entschlossenheit. Der Thalheimer Keeper hatte dann großen Anteil, dass Ramsin auch in Sachen Spielstand zurück ins Spiel fand. Einen eher harmlosen Pärsch Freistoß ließ er durch die Hände rutschen und weckte damit neue Hoffnung im SGR Camp. Dass diese berechtigt war zeigte man in der Folgezeit. Immer wieder setzte man den Gastgeber unter Druck und dann stand Thomas Fritsche nach einer Ecke völlig frei und markierte per Kopf den Ausgleich.

Nun waren jedoch die Gastgeber wieder am Drücker und hatten ihre beste Phase. Ramsin gelang es einige Minuten nicht den Ball zu halten und für Entlastung zu sorgen. Erst in der Schlussphase bekam man noch einmal die zweite Luft. Immer wieder sorgte Oli Braun für Gefahrenmomente, da er sich gewohnt sicher, im Eins gegen Eins behaupten konnte. Kurz vor Schluss sollten die Ramsiner erneut Grund zum Jubeln haben. Thalheim bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, dann reagierte der Keeper großartig gegen Schulze, doch Braun hämmerte die Kugel aus Nahdistanz unter die Latte. Da waren eigentlich nur noch 3-4 Minuten zu spielen und der Jubel beim eigenen Anhang grenzenlos.

Dass es nicht zum ersten Dreier der Saison reichte hatte mehrere Gründe. Zum Einen bekam man den Ball in den letzten Sekunden des Spiels einfach nicht unter Kontrolle und reagierte lediglich mit Befreiungsschlägen. Nach einem Einwurf drehte sich ein Thalheimer Stürmer geschickt um den Gegenspieler und fädelte gekonnt ein. Der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Sicherlich eine ‚Kann-Entscheidung’ nur würde ich mir wünschen, dass eine sichtbare Linie quer durch die Liga zu erkennen wäre. Denn gegen Bitterfeld verweigerte der Unparteiische einen viel deutlicheren Strafstoß ebenfalls in der Schlussminute. Der fällige Elfmeter wurde sicher verwandelt und so fühlte sich der Punktgewinn, trotz Aufholjagd eher wie eine Niederlage an.

Wenn man es in den kommenden Wochen schafft die individuellen Fehler weiter zu verringern und sich jeder auf das Wesentliche konzentriert, kann man angstfrei in die Zukunft schauen.



FloP

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